Mamaleben

Fieberkrampf beim Kleinkind: Ich dachte, mein Kind stirbt!

Juni 5, 2018

Es war ein ganz normaler Tag im März. Meine knapp zweijährigen Zwillinge kränkelten ein wenig, ich merkte es daran, dass sie übellauniger als sonst und recht weinerlich waren. Körperliche Anzeichen wie Fieber, Hautrötungen o.ä. gab es allerdings nicht.

Nachdem der Vormittag so dahingeplätschert war, stand nachmittags Familienbesuch auf dem Programm. Meine Schwägerin samt Kind hatte sich angekündigt und da die Zwillinge nach ihrem Mittagsschläfchen wieder gestärkt schienen, gingen wir gemeinsam auf den Spielplatz.

Dort wurde getobt, gerannt und gebuddelt, und zum Glück war vom Anflug einer Krankheit nichts mehr zu spüren. Erst als wir Zuhause ankamen merkte ich, dass meine eine Maus leicht zitterte. Ich wickelte sie also in eine Decke und kuschelte sie wohlig auf meinem Schoß ein.

Während ich mich mit meiner Schwägerin unterhielt entspannte sich meine Tochter merklich in meinem Arm und begann sogar wohlig zu schnarchen.

Dann folgte dieses Gespräch:
Schwägerin: „Was macht sie denn da?“
Ich: „Sie schnarcht.“
Schwägerin: „Nee, hört sich komisch an. Heb sie mal hoch.“
Ich: „Lass sie mal schlafen, ist doch das Beste für sie.“
Schwägerin: „Heb sie hoch!“

Ich hebe also meine Zweijährige hoch und merke, dass sie völlig erschlafft ist – keine Körperspannung, den Kopf nicht aufrecht, nichts. Dazu noch blau angelaufen im Gesicht.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, was in den nächsten Minuten bei uns los war. Panik, Schreie, Anruf bei 112, Kind sofort raus an die frische Luft gebracht – der blanke Horror.

Die paar Sekunden die vergingen, bis meine Tochter (von mir im Fliegergriff gehalten) plötzlich wieder einen Atemzug tat, kamen mir wie eine Ewigkeit vor. Auf einmal war sie wieder „da“, ihre blaue Färbung ging zurück, sie weinte nicht, sondern saß nur ganz still auf meinem Schoß. Zum Glück hatte mir irgendeine helfende Hand einen Stuhl unter den Hintern geschoben – ich war selber kurz vor der Ohnmacht.

Der Notarzt kam nach langen Minuten des Wartens hereingerannt und entspannte sich merklich, als er das atmende und offensichtlich wieder ansprechbare Kind sah. Zur Sicherheit wurden wir in das nächstgelegene Krankenhaus gefahren und umgehend von einer Kinderärztin in der Notaufnahme empfangen.

Sie erklärte mir, dass meine Tochter einen Fieberkrampf gehabt hätte. Ich konnte das überhaupt nicht glauben! Erstens hatte keines meiner beiden älteren Kinder jemals einen gehabt (obwohl ich auch mit denen öfter mal zu Gast in der Notaufnahme war), und zweitens hatte ich keinen Krampf beobachtet, sondern ein völlig lebloses Kind in meinen Armen gehalten.

Dennoch umfasst der Begriff „Fieberkrampf“ auch diese Leblosigkeit. Ein Fieberkrampf kann sich unterschiedlich darstellen, ein versteifen der Gliedmaßen ist mit dem Begriff nicht ausschließlich gemeint. Umfangreiche fachliche Informationen zu einem Fieberkrampf findet ihr hier.

Im Krankenhaus blieben wir eine Nacht zur Überwachung. Meine Tochter erhielt regelmäßig fiebersenkende Medikamente und wurde von den Krankenschwestern kontrolliert. Zum Glück sank das Fieber kontinuierlich und so konnten wir am nächsten Tag, ausgestattet mit einem Notfallmedikament, wieder nach Hause gehen.

Seitdem ist sie – und ihre Zwillingsschwester – zum Glück von weiteren Krämpfen verschont geblieben. Den Schrecken werde ich allerdings nie vergessen!

Die wichtigsten Verhaltensweisen bei einem Fieberkrampf, so wie sie mir von mehreren Kinderärzten erklärt wurden, möchte ich gerne mit euch teilen:

1. Das fiebernde Kind NICHT fest zudecken und NICHT mit eigener Körperwärme zusätzlich erwärmen.
2. Ein luftdurchlässiges Oberteil und eine leichte Decke bis zur Hüfte reichen aus.
3. Die Entwicklung der Fieberkurve beobachten und rechtzeitig versuchen durch Wadenwickel oder medikamentös zu senken (im Fall meiner Tochter wurde mir empfohlen, zukünftig ab 38.5*C ein Zäpfchen zu verabreichen).
4. Für frische Luft sorgen, überhitzte Räume vermeiden.
5. Falls ein Krampf auftritt das Kind zuerst flach auf den Boden legen (damit es sich beim Krampfen nicht selber verletzen kann) und sofort den NOTARZT rufen.

Ich wünsche euch, dass ihr nie eine vergleichbare Situation erleben müsst. Falls doch hoffe ich, dass mein Erfahrungsbericht ein wenig dazu beitragen kann, eure Panik in diesem Moment zu lindern!

Habt ihr bereits ähnliche Erfahrungen gemacht? Würde mich sehr interessieren! Hinterlasst gerne einen Kommentar im Feld unter diesem Beitrag, Dankeschön 😊

Über euer Like meiner Facebook Seite Mama&Co würde ich mich sehr freuen! Dort werdet ihr auch regelmäßig als erste über neue Beiträge informiert.

 

Only registered users can comment.

  1. Liebe Yvonne,
    das liest sich wie ein Horrorfilm, ganz fürchterlich. Ich kann deine Ängste soooo gut verstehen, bei jeder leicht erhöhten Temperatur ist man in Aufregung. Ich wünsche dir und deiner Kleinen von Herzen, dass euch diese schrecklichen Krämpfe in Zukunft erspart bleiben, oder ihr sie zumindest sicher im Griff habt. Alles Lieb für euch, Viola

  2. Hallo Viola,
    Meine kurze hatte 13 unterschiedliche fieberkrämpfe in einem Jahr gehabt. Da sie auf beiden einen reflux der Harnröhre hatte, hatte sie ständig die Nieren Becken entzündet. Sie ist am 1.05. 2018 bei einem fieberkrampf sogar fast gestorben ich musste sie reanimieren. Wir waren gerade ein Tag im Urlaub. Da stellte sich raus das sie wieder eine Entzündung der Nieren Ecken hatte und eine Sepsis. Das alles fing leider erst mit 4Jahren an. Ich denke aber das sie vorher schon Krämpfe hatte die wir nicht mitbekommen haben. Bei einem Krampf gab sie nur schnalzgeräusche, beim anderen war sie völlig blind beim nächsten zuckte der ganze Körper und jetzt hatte sie (6)wieder zwei hintereinander (wegen einer Mandelentzündung 🙈) gehabt und da zuckte sie nur gerade so das man es sehen konnte aber sie hatte schwer Halluziniert. Ich bin immer auf Hochspannung getrimmt und kann dann die nacht nicht schlafen. Ich versuche immer mit warmen Wickel und Belladonna das Fieber zu senken, da ibu schwer auf die Nieren gehen und Paracetamol bei ihr nichts mehr bringt! Es ist die Hölle. Ich selber muss die Krämpfe wohl selber auch gehabt haben! Es ist nichts schönes und wer sowas nicht erlebt hat, kann nicht mitreden! Ich wünsche allen Betroffene das sie nicht allzu oft davon betroffen sind!

  3. Liebe Nicole, wie furchtbar, das tut mir so leid für dich! An diesen Anblick kann man sich einfach nicht gewöhnen und ich wünsche dir von Herzen, dass es der letzte Fieberkrampf deines Sohnes war! Von Herzen alles Gute und viel Gesundheit, Viola

  4. Hallo mein Sohn jetzt fast 5 im Juli hatte mittlerweile den 13. Fieberkrampf. Es ist unfassbar schrecklich immer wieder zittern zu müssen dass es erneut passiert. Und da beim letzten 1 1/2 Jahre dazwischen krampf freie Phase war,umso überraschender das er auf einem Fest krampfte. Und sich nicht mal mukst und sagt zuvor das er Halsschmerzen hatte …. 😭😭😭 dann wäre ich da gar nicht mit ihm hin. Beim Pommes holen seh ich ihn nur noch krampfend am Boden liegen… es war furchtbar …. für mich einer der schlimmstenanblicke da ich es nicht von Anfang an auch sehen konnte und wie lange es schon so war. Der Notarzt wurde gerufen und auf mein Bitten ihm doch mal Fieber zu messen kam 40.2 raus…. hab mir solche Vorwürfe gemacht und auch heute noch. Ich wünsch allen Mamis da draußen das ihnen Krämpfe erspart bleiben bzw. Das sie die die es doch trifft es gut gemeistert bekommen auch wenn der Anblick furchtbar ist. Lg

  5. Oh Svenja, da hast du ja selber als Kind einiges erlebt😦 Ich verstehe dich übrigens absolut: Seit unserem Fieberkrampf gebe ich auch immer früh Medikamente. Das brauche ich kein zweites Mal. Alles Gute für dich und deine drei Kinder🍀 LG, Viola

  6. Ich habe als Kind die Fieberkrämpfe meiner kleinen Schwester erlebt. Sie ist 3,5 Jahre jünger als ich und wir haben uns ein Zimmer geteilt. Oft war ich die erste, die es mitbekommen hat und ich habe Mama gerufen. Dieser Anblick und diese Angst haben sich ganz tief in mein Hirn eingegraben. Ich bin ein sehr entspannter Mensch aber nichts fürchte ich so sehr wie Fieberkrämpfe. Meine Nichte hatte auch eine Anfälligkeit dafür und auch bei ihr habe ich es einmal mitbekommen.
    Wenn eines unserer Kinder krank ist, bin ich bzgl. des Fiebers immer auf „Hab-acht-Stellung“. Ich messe regelmäßig und gebe, auch gegen den ärztlichen Rat, ab 39* Fieber senkende Mittel. Ich halte das sonst nicht aus. Ich weiß, nicht toll weil Fieber ja was grundsätzlich gutes ist… Nur beim Großen (6 Jahre) habe ich gelernt zu entspannen. Er ist ein Fieber-Typ. Aber bei den 3 Kleinen (2×10 Monate und 1xgerade 2Jahre) gehe ich auf Nummer sicher. Wer sowas nie miterlebt hat wird vermutlich jetzt den Kopf schütteln weil ich meine Kinder so schnell mit Zäpfchen oder Saft behandle. Sorry, aber ich kann nicht anders…

  7. Oh nein, was für ein Albtraum! Das tut mir sehr leid für euch. Habt ihr jetzt ein Medikament zur Hand für den Notfall? Alles Liebe 🍀

  8. Hallo Viola – eigentlich kann ich noch dazu sagen, dass wir “froh” sein können, dass sie direkt in der Kindernotfallambulanz ein zweites Mal gekrampft hatte, denn sonst hätten die uns mit der Diagnose “schwerer Infekt – und vor Erschöpfung eingeschlafen” (hatte mir die Ärztin im Endgespräch gesagt) heimgeschickt und ich will mir gar nicht ausmalen, was los gewesen wäre hätte sie dann das zweite Mal Zuhause oder im Auto gekrampf. Jetzt wissen wir wie wir handeln müssen, jetzt wissen wir wie das aussieht – darauf hätten wir aber gut und gerne verzichten können. Und wir haben das Notfallmedikament jetzt zuhause und können im Notfall die Zeit bis der Notarzt eintrifft damit überbrücken – da bin ich ruhiger. Natürlich hoffe ich, dass wir das Notfallmedikament nie brauchen müssen und uns das erspart bleibt. Ich wünsche dir und deinen Mäusen alles Gute!

  9. Oh Gott, Nadine, ich lese deine Angst jetzt noch aus jedem Wort! Was für ein Albtraum! Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr alle so etwas nie wieder erleben müsst. Alles Gute🍀 Viola

  10. Hallo Viola, im November 2018 haben wir ebenfalls 2 “Fieber”-Krämpfe erlitten – meine Tochter war damals 13 Monate … bei dem erst Krampf war der Papa allein mit ihr zuhaus – Kindkrank – da sie am Tag davor schon komisch drauf war und wir da schon beim Kinderarzt waren – der meinte “Infekt” also wieder nach hause – es war Freitag ich verabschiedete mich auf Arbeit und Papa und Tochter spielten schön – auf Arbeit angekommen klingelt mein Telefon und der Papa sagt “ich weiss nicht, was gerade mit unserer Tochter los war” – “sie saß bei mir auf dem Schoß und hat getrunken und plötzlich fällt ihr die Flasche aus den Händen und sie wird ganz schlaff, hab sie hoch gehoben und gleich geguckt, ob sie was verschluckt hat, dabei hat sie mich gebissen aber nach 30 Sekunden war sie wieder ansprechbar – hab sie mit auf s Sofa genommen und da ist sie sofort bei mir eingeschlafen – ich hatte schon das Telefon in der Hand und die 112 gewählt. Hab sie jetzt auf den Boden mit Decke und Kissen gelegt – jetzt schläft sie – was soll ich tun?” Ich hab ihm dann gleich gesagt, er soll beim Kinderarzt anrufen und danach gleich wieder mich. Der Kinderarzt wollte unsere Tochter sofort sehen also machte sich der Papa mit unserer Tochter auf den Weg und ich auch von Arbeit aus. Bei KInderarzt war unsere Tochter “infektig” und grocki – die Ärztin meinte, es ist schon komisch und sie könne nichts feststellen aber sie überweist uns an die Kindernotfallambulanz ins Krankenhaus – und da machten wir uns auf den Weg – nach 1/2 Stunde Warten, waren wir endlich dran – schilderten unseren Fall und gerade noch turnte unsere Tochter um die Ärztin herum und dann wollte sie plötzlich hoch zu mir auf den Arm und schlief sofort ein – kam mir komisch vor – aber gut. Trotzdem war das irgendwie nicht mein Kind – das kannte ich nicht von ihr … die Ärztin untersuchte sie und sie wurde stationär vorerst für eine Nacht zur Beobachtung aufgenommen – die Ärztin konnte jedoch auch nichts feststellen – nach der Untersuchung und dem Zugang legen weinte unsere Tochter bitterlich und ich nahm sie auf den Arm und kuschelte sie und sie beruhigte sich. Und plötzlich krampfte unsere Tochter ein zweites Mal – diesmal zuckte sie und ihr Augen waren nach oben gedreht und sie lief blau an – ich schrie sofort nach meinem Freund – er solle die Ärztin holen – und die kam dann auch sofort und sie wie mich ruhig und lieb an, dass ich unsere Tochter auf die Behandlungsliege legen soll – ich tat es und als ich unsere Tochter so liegen sah und ihre blauen Lippen – bin ich in die äußerste Ecke geflüchtet und hab vor Angst und Schrecken geweint – hab die Ärzte Ihre Arbeit machen lassen und wollte nicht im Weg rumstehen und sie behindern. Unsere Tochter bekam ein Notfallgel retal und dann hieß es Warten – und dann gab mir die Ärztin einen Wink, dass ich wieder zu unserer Tochter kommen kann und dann hielt und streichelte ich ihre Hand – diese 10 Minuten waren die längsten meines Lebens – sie lag da und zuckte und röchelte und ich fragte immer, ob das normal sein – die Ärztin meine JA und er klärte mir, dass sich unsere Tochter nach dem Krampf nun erholen müsse – das Notfallmedikament wirkte sehr schnell – so ein Krampf ist für die Knirpse als ob ein Erwachsener 1000 Meter gelaufen ist – danach waren wir dann bei Schädelultraschall und dann kamen wir auf unser Zimmer – Mini hat dann ganze 5 Stunden geschlafen und danach war sie fast wie neu – aber schlief ganz doll viel – waren von Freitag bis Montag im KH und am Samstag erhielten wir die Diagnose “Fieber-“Krampf aber ohne Fieber – Körpertemperatur nur 1 grad erhöht aber durch Schnupfen und Husten seit mehr als einem Monat und nachweislich Norovirus, war das alles zu viel für den kleinen Körper und sie krampfte – Fazit: schon ab 38 Grad sollen wir fiebersenkende Mittel geben und ein Notfallmedi haben wir 1 Zuhause, 1 in der Wickeltasche und 1 in der Kita. Sicher ist sicher! Das was wir durchgemacht haben, wünsche ich keinem – ich dachte meine Tochter stirbt – ich hatte so eine unendliche Angst!!!

  11. Danke fürs Teilen.

    Fieberkrampf hatten wir zum Glück noch nie. Aber mein kleiner bekommt bei starken Schmerzen einen Affektkrampf. Erst schreit er, dann setzt der Atem aus und dann wird er ohnmächtig. Immerhin setzt mit der Ohnmacht auch der Atem wieder ein. Es sind nur 1-2 Sekunden.

    Aber das Gefühl, wie Dein Kind in deinen Armen plötzlich komplett erschlafft, zieht einem kurz den Boden unter den Füßen weg. Selbst, wenn man es schon kennt.

    Bisher hatten wir das zwei mal. Ich hoffe, mehr wird es nicht.

    Und zum Glück nur, wenn er sich wirklich schlimm weh tut. Der Sohn meiner Freundin bekommt das manchmal auch bei Trotzanfällen.

  12. Meine Kleine wird bald 3 und hatte 6 Fieberkrämpfe gehabt in den letzten anderthalb Jahren. Wobei einer so war das sie versteift im Bett lag und bei den anderen hat sie richtig gekrampft. Ich hoffe das es bald ein Ende hat.

  13. Ich musste genau das auch mit unserer Tochter durchmachen am Abend ganz alleine , sie war da ca anderthalb und ich heule noch heute ( sie wird nun 3 ) wenn ich daran denke wie ich hilflos mit ihr vor die Haustür gerannt bin und sie angefleht habe die Augen zu öffnen und zu Atmen 🙁 Das Notfall Zäpfchen haben wir zum Glück nie gebraucht da es einmalig war. Der Blanke Horror.

  14. Wie furchtbar, Sabine, das war bestimmt ein Albtraum! Ich kann dich so gut verstehen… Alles Liebe und viel Gesundheit für euch🍀

  15. Meinen ersten Kontakt mit einem fieberkrampf hatte ich vor knapp 4 Wochen-einen Tag vor Weihnachten: ich bring unsre kleine 2 jährige abends ins Bett-alles normal, völlig unauffällig…gegen 21.00 schaute mein Mann nochmal nach ihr und meinte, sie wäre ganz schön warm. Ich hab nix drauf (er sieht bei seiner Prinzessin öfters mal Gespenster)und legte mich mit der 6 Wochen alten Mini-Schwester schlafen. Mein Mann verabschiedete sich zur Nachtschicht. Gegen 22.00 weinte sie plötzlich. Ich ging zu ihr und merkte, dass sie regelrecht glühte…ich holte den nurofen-Saft und gab ihn ihr, nahm sie dann mit zu „uns“ ins Schlafzimmer. Dort wollte sie nur auf meinem Schoß sitzen, ich durfte mich noch nicht mal zur mini beugen, um den Schnuller zu richten. Sie weinte herzzerreißend…dann ging es los: die Arme und Beine fingen unkontrolliert an zu Zucken. Sie schrie hysterisch, weil sie nicht wusste, was mit ihr passiert (Mini schlief Gottseidank weiter)das ganze zog sich über ein paar min immer wieder… ich rief meinen Mann an und orderte ihn sofort zurück nach Hause. Nach 30 min wirkte endlich das nurofen. Wir Befragten noch schnell einen fachkundigen Nachbarn, der sie sich Gottseidank mitten in der Nacht bereit war anzusehen, der meinte dann: fieberkrampf ! Fazit: allein, aus dem nichts heraus mit 2 kleinen Kindern daheim-Hölle kann nicht schlimmer sein 🥺

  16. Liebe Hannah, da bin ich absolut deiner Meinung! Ich war bei Fieber eigentlich auch immer entspannt und Panik ist sicherlich auch keine Alternative. Aber eine Info und Aufklärung durch den Kinderarzt fände ich auch sehr wichtig. Alles Gute und viel Gesundheit für euch🍀 Liebe Grüße, Viola

  17. Ich könnte auch genau die gleiche Story erzählen. Mein Sohn war gerade zwei als er im letzten Sommer an einem sehr heißen Tag einen fürchterlichen Fieberkrampf bekam. Ich werde diesen Anblick nie vergessen, er verdrehte die Augen und zuckte leicht, ähnlich wie bei einem epileptischen Anfall. Diese Hilflosigkeit in dem Moment war unerträglich. Ich hatte zuvor auch Fieberkrämpfen kaum Beachtung geschenkt, da er davor vielleicht einmal richtig Fieber hatte und eh nicht sehr anfällig für Infekte ist. Nach einem sehr verständnisvollen Notarzt und einem Aufenthalt in der Kinderklinik sind wir alle mit einem Schrecken davon gekommen. Ich war vorher immer der Auffassung, dass Fieber eigentlich ganz gut sei und der Körper alleine damit fertig werden sollte. Fiebersenkende Mittel haben aber jetzt nach dem Fieberkrampf einen festen Platz in unserer Haus- und Reiseapotheke. Die Aufklärung über Fieberkrämpfe sollte eventuell etwas verstärkt werden, da es öfter vorkommt als viele Eltern denken.

  18. Hallo Tina, da hast du ja super reagiert! Bei uns ist es zum Glück bisher nicht wieder passiert und ich hoffe, dass es euch auch erspart bleibt. Alles Liebe auch für euch🍀

  19. Mein Sohn hatte mit 5 Jahren seinen ersten (und zum Glück auch letzten) Fieberkrampf. Er lag fiebrig auf der Couch, als ich plötzlich die seltsamen Geräusche hörte. Es sah schlimm aus! Aber ich hatte in dem Moment tatsächlich geschalten und erkannt was es ist. Ich hatte darüber gelesen und irgendwie war es mir gleich klar, weswegen ich recht ruhig geblieben bin. Die 112 habe ich aber trotzdem gerufen. 2 Nächte mussten wir dann zur Beobachtung in die Klinik. Dort haben sie mir dann auch gesagt, dass man nun nicht bei jedem Fieber in Panik geraten soll und immer sofort versuchen das Fieber zu senken. Denn auch zu schnell sinkende Temperatur kann einen Krampf auslösen. Meine Zimmernachbarin hatte nämlich gemeint, dass sie ab sofort bei erhöhter Temperatur Maßnahmen ergreifen wird.
    Alles Gute euch!
    LG Tina

  20. Hallo Anna, das klingt ja furchtbar! Du Ärmste, da hast du (und dein Kleiner) ja wirklich etwas mitmachen müssen, schlimm. Ich wünsche euch von Herzen, dass so etwas nicht mehr passiert! Alles Liebe, Viola

  21. Hallo Viola
    Mein Sohn hatte im Alter von 18 Monaten einen Fieber Krampf durch rasend schnell ansteigendes Fieber er verkrampfte am ganzen Körper, zitterte, verdrehte dir Augen und hatte Schaum vor den Mund.
    Wir riefen sofort den Notarzt und ich sagte ihm panisch mein Kind stirbt beiielen sie sich doch.
    Als die Sanitäter und Notarzt eintragen hatte sich mein Sohn selbständig aus dem Krampf gelöst und wir würden von den Sanitäter und Notarzt überhaupt nicht ernst genommen und es wurde Lepsch runter gespielt dass es bestimmt nur Schüttelfrost war.
    Wir würden ins Krankenhaus gebracht wo er dann in der Nacht den 2. Fieberkrampf erlitt nur leider konnte er sich nicht mehr selber aus dem Krampf lösen und wurde nach grausamen 10 Minuten mit tavor befreit.
    Darauf Folge eine lumbalpunktion und diverse andere Untersuchungen bis wir nach 1 Woche hohem Fieber aber Gott sei dank keinen weiteren Fieber Krämpfen die Diagnose hatten drei Tage Fieber.
    Dies war die schrecklichste Woche meines Lebens und ich wünsche so etwas niemandem.
    LG Anna

  22. Hallo Lissy, wie furchtbar, das ist sicher schrecklich für dich und den Kleinen. Das Medikament kenne ich gar nicht, wir haben ein anderes. Ich drücke dir die Daumen, dass du es nicht mehr benötigst🍀 Alles Liebe für dich, Viola

  23. Liebe Anja, ich wusste gar nicht, dass das vererbt werden kann. Da hat deine Familie ja wirklich schon einiges mit Fieberkrämpfen erlebt. Ich wünsche dir, dass es deinem kleinen Zwerg erspart bleibt🍀 Alles Liebe für euch! Viola

  24. Hallo Viola,
    Schrecklich, dass du diese Erfahrung machen musstest. So muss es meinen Eltern auch gegangen sein, als ich mit einem Jahr meinen ersten Fieberkrampf hatte. Ein weiterer folgte ein paar Monate später. Meine jüngere Schwester hatte als Kleinkind innerhalb von vier Jahren acht mal einen Fieberkrampf.
    Was meine Großmutter meinen Eltern nicht erzählt hatte war, dass auch mein Vater und seine Brüder in ihrer Kindheit Fieberkrämpfe hatten! Die “Krankheit” kann vererbt werden!
    Deshalb muss ich ab jetzt ebenfalls immer in dieser Angst, bzw Erwartung leben, dass das meinem Kind ebenfalls passiert. Mein Sohn ist jetzt vier Wochen alt. Aber immerhin weiß ich Bescheid und bin etwas besser vorbereitet als du oder meine Eltern es waren.
    Danke für deine Tipps!!
    Liebe Grüße
    Anja

  25. Hallo,
    mein großer Sohn , 3 Jahre, hatte in den letzten 2 Jahren 8 Fieberkrämpfe. Ich war bei allen dabei und habe nach dem 1. Fieberkrampf ein Notfallmedikament bekommen. Das habe ich immer und überall dabei. Aber ins Krankenhaus fahren wir mittlerweile nicht mehr. Die Maßnahmen kann ich auch zuhause machen …. und alle EEG‘s waren bisher okay, keine Epilepsie. Jetzt wurde uns Levitiracetan verschrieben. Wir sind uns nur unsicher ob wir es geben sollen.

  26. Hallo liebe Muttis,
    ich bin selbst Mutter und Erzieherin. Bei mir hatte ein Kind in der Sportstunde (5 Jahre) mal einen Fieberkrampf. Bin damals auch sehr erschrocken. Es hatte zuvor keine Anzeichen von einer Krankheit. Plötzlich ging das Kind zu Boden und krampfte. Wichtig ist das Kind nicht fest zu halten, sondern krampfen zu lassen. Danach tritt meistens eine Nachschlafphase auf, (oder Ohnmacht) also stabile Seitenlage mit Blick in den Mundraum ( Erbrochenes). und natürlich die 112 nicht vergessen. Erste Hilfe Kurse am Kind sind wichtig!! LG

  27. Mein Sohn hatte im September seinen ersten fieberkrampf mit 10 Monaten
    . Es war Mitten in der Nacht und ich hatte ihn vorher noch zu mir geholt.. er hat erst noch bei mir auf der Brust weitergeschlaf en in fing dann 2 Stunden später an zu krampfen wo ich von wach geworden bin. Ich war so froh das mein Mann noch nicht zur Arbeit war und ich damit nicht alleine war .. meine 2 grossen hatten es mitbekommen und ich ziemlich Angst um ihren bruder.. bis jetzt hatte er kein Fieber mehr… ich hoffe beim nächsten Fieber bleibt er vom Krampf verschont.. Liebe grüsse sabrina

  28. Ach wirklich, von so einem Thermometer habe ich noch nie gehört! Ich hoffe wirklich auch, dass es nie wieder nötig sein würde… Alles Liebe hinaus zu dir in die Welt, liebe Hanna 🙂

  29. Hey, das hört sich ja schrecklich an, gut, dass alles gut ist!!!
    Ich glaube, es gibt Thermometer für’s Ohr, die vor einem Fieberkrampf warnen, hab ich mal gelesen…

  30. Oh je, das kommt mir leider sehr bekannt vor…
    Ich drücke euch auf jeden Fall auch die Daumen, dass es bei diesem einmaligen Vorfall bleibt🍀

  31. Mein Sohn hatte mit knapp zwei Jahren auch Mal einen Fieber Krampf ich wollte ihn Frühs aus seinem Bettchen holen da bemerkte ich das er nicht mehr ansprechbar war und am ganzen Körper zitterte aus Panik nahm ich ihn auf den Arm und rannte mit Schlafanzug nur bekleidet zur Kinderärztin quer über den Hof diese rief sofort den Rettungswagen an zum Glück kam er wieder zu sich win der Nacht im Krankenhaus hatte er dann noch Mal einen Fieber Krampf zum Glück wurde uns schnell geholfen nach 3 Tagen konnten wir das Krankenhaus wieder verlassen und er hatte seid dem nie wieder einen Fieber Krampf gehabt alles gute für euch und liebe Grüße Familie Schilling ❤

  32. Unser zweiter Sohn hatte vor 3 Wochen seinen ersten Fieberkrampf mit 18 Monaten. Es war ähnlich wie bei dir, etwas kränklich, dann besser, auf dem Spielplatz gewesen und zu Hause plötzlich zittern am ganzen Körper, blau angelaufen leblos in meinen Armen. Es war der Horror und auch ich dachte mein Kind stirbt. Bin selber Krankenschwester auf einer Intensivstation und eigentlich routiniert in Notfallsituationen, aber wenn es das eIgene Kind betrifft sprühet man nur noch Angst.

    Danke das ihr eure Erfahrungen teilt.

    Gruß
    Lisa

  33. Liebe Sabine, ich wünsche dir auch sehr, dass deine Tochter die Zeit der Fieberkrämpfe jetzt überstanden hat. Alles Gute für euch! Liebe Grüße, Viola

  34. Hallo meine Tochter hatte 2 Tage nach ihren 2 Geburtstag ihren ersten Fieberkrampf. Und auch ich dachte , sie stirbt mir jetzt in den Armen weg 😢. Nach einen Geistesblitz was mein Mann mir einmal gesagt hat schauen das im Mund nichts Erbrochenes ist, schnappte sie wieder nach Luft! Ihre Temperatur war bei 38,4 grad. Nach einer Nacht in der Klinik durften wir wieder heim. In den darauf folgenden 2 Wochen hatte sie nochmal 3 Krämpfe. Dann eine Woche pause Und dann nochmal 2 Krämpfe innerhalb von 5 Stunden und danach hatte sie kaum Luft bekommen und musste auch die intensive Station. Und seit diesem ereignis schläft sie immer bei uns wenn sie etwas Temperatur hat. Und das es mit sechs Jahren (wo sie jetzt ist) ausgewachsen sein sollte bin ich noch skeptisch , den so steht es “nur” im Lehrbuch. Wir sind seit 2 Jahren krampflos und ich wünsche/ hoffe das es so bleibt.

  35. Liebe Sonja, vielen Dank für deine aufmunternden Worte!
    Dir und deinem Sohn auch alles Gute… hoffentlich ohne Fieberkrampf.
    Liebe Grüße, Viola

  36. Liebe Viola, tut mir sehr leid, dass du auch diese Erfahrung machen musstest. Mein Sohn hatte auch so einen “stillen” Fieberkrampf und auch ich hatte dieselben Ängste wie du. Die Erinnerung lässt mich jedesmal erstarren. Ich habe mir das auch mal auf meinem Blog von der Seele geschrieben. Und: mit jedem nächsten Mal Fieber, bei dem das Kind keinen Fieberkrampf bekommt, wird man als Mama wieder entspannter und die Angst geht Stück für Stück weg! Alles Gute Euch! Liebe Grüße, Sonja

  37. Hallo. Ich habe mit meinem Sohn auch im Alter von 2 Jahren und noch mal mit 5 Jahren einen Fieberkrampf durchmachen müssen.
    Der erste war schlimm, ich dachte er stirbt. Er krampfte, lief blau an. Schaum vorm Mund und atmete total komisch.
    Ich rief die Rettung und der Arzt und die Sanitäter, welche sehr sehr schnell da waren, waren sichtlich erleichtert, als sie sahen, das in der Zwischenzeit mein Sohn wieder aus dem krampf gelöst hatte. Der erste Satz vom Sanitäter war : zum Glück, Erfolg atmet.
    Wir lagen drei Tage stationär.
    Ich wünsche euch alles Gute

  38. Hallo Jenny, freut mich, wenn ich dir ein paar Ängste nehmen und dich etwas unterstützen konnte! Beim ersten Baby ist ja alles noch ganz neu, und als Alleinerziehende trägst du die ganze Verantwortung – das ist bestimmt nicht leicht. Ich wünsche dir und deinem Baby alles Gute! Viola

  39. Danke für diesen Bericht.
    Ich bin alleinerziehend und mein Sohn ist 6 Monate aber Gott sei Dank hatten wir noch keine ernsten Vorfälle
    Erstes Baby und erste Erfahrungen in allem, daher viel mehr die Angst das so etwas passiert wenn ich allein bin. Man liest ja viel und ich habe einmal in der Kinderklinik einen solchen Fall erlebt.
    Die Mutter des kleinen Mädchens war relativ entspannt sie hatte es schon mehrmals erlebt.

    Ich hoffe ich komme da nie hin und wünsche es mir für kein Kind und keine Mama oder Papa.

    Danke für deinen Beitrag , so kann man sich ein wenig helfen auch wenn man vermutlich dann im Fall der Fälle nicht mehr weiß wo oben und unten ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.