Familienleben

K.o. nach der Kita ~ Tipps für einen entspannten Nachmittag mit Kleinkind

Januar 24, 2019

Enthält Affiliate Links* Meine Zwillinge lieben ihre Kita. Jeden Morgen hüpfen sie voller Freude in ihren Gruppenraum begrüßen ihre Erzieherinnen und winken mir ohne jeglichen Abschiedsschmerz zu. Tschüss, Mama, du kannst jetzt gehen – wir sind beschäftigt!

Als Mama freut es mich natürlich, wenn meine beiden sich in der Kita wohlfühlen. Ich weiß, dass sie dort Freundschaften schließen, viel an der frischen Luft spielen und gesunde, vor Ort gekochte Mahlzeiten in der Gruppe zu sich nehmen.

Das alles macht meinen Zwillingen riesigen Spaß – es strengt sie aber auch ungemein an. Wenn ich sie von der Kita abhole, ist meistens noch alles wunderbar. Sie sind vergnügt, verabschieden sich fröhlich von den anderen Kindern und machen sich auf den Weg nach Hause.

Zuhause = Zusammenbruch

Doch sobald wir Zuhause angekommen sind, brechen sie buchstäblich zusammen. Da wird sich nur noch flach auf den Boden geworfen, Beine in die Luft. Mama soll die Schuhe ausziehen, aus eigener Kraft ist das nicht mehr möglich. Weiter geht es mit diversen Wünschen rund um Essen, Trinken, Spielen, mit denen ich im Sekundentakt bombardiert werde.

Da mir leider immer noch keine weiteren drei Arme und vier Beine gewachsen sind, versage ich aus ihrer Sicht auf ganzer Linie. Nie bin ich schnell genug, um sämtliche Anforderungen zeitgleich zu erledigen und ziehe mir somit ihren quengelnden Unmut zu. Gewinnen kann ich in dieser Situation jedenfalls nicht, egal wie sehr ich mich anstrenge.

Kleiner Kopf, viel Input

Natürlich kann ich meine beiden dreijährigen auch verstehen: So ein paar Stunden in der Kita sind anstrengend, so lustig sie auch sein mögen. Da ist zum einen die ständige Geräuschkulisse. Dann gibt es Auseinandersetzungen mit anderen Kindern, das Toben kostet Kraft und den Regeln der Erzieher soll man sich auch noch fügen. Das ist viel Input für so einen kleinen Kopf, der am Nachmittag verarbeitet werden muss.

Damit die verbleibende Zeit des Tages doch noch harmonisch abläuft, habe ich ein paar Ideen gesammelt. Bei uns funktioniert mal das eine, mal das andere. Natürlich geht es dabei auch nicht um stundenlange Beschäftigung, die einen ganzen Nachmittag ausfüllt. Wichtig finde ich allerdings, das Dauerquengeln zu unterbrechen und zumindest Phasen der Regeneration zu ermöglichen.

Das gelingt mir zumeist mit diesen kleinen Helferlein. Ich hoffe sie unterstützen euch auch dabei, zusammen mit eurem Kitakind den Nachmittag entspannt zu verbringen.

Tipps für entspannte Momente

Meine kleinen lieben Kratzbücher! Wenn aus dem dunklen Untergrund langsam die bunten Muster entstehen, dann sind sie jedes Mal wieder fasziniert. Die Linien können sie zwar nicht immer einhalten, aber das macht ja nichts. Kreativität kennt bekanntlich keine Grenzen 🙂

 

Kratzen ist schön, Malen aber auch! Malbücher mit einfachen Bildern und klarer Linienführung sprechen Kleinkinder besonders an und überfordern nicht ihre feinmotorischen Fähigkeiten. Auf Mamas Schoß sitzen und malen – das sorgt bei meinen beiden immer für Entspannung!

 

Meine Zwillinge lieben Malstifte. Und zwar so richtige Filzstifte, keine Buntstifte. Wenn ich sie mir beim Malen so betrachte habe ich manchmal das Gefühl, dass die leichte Farbübertragung der Filzer sie mehr entspannt, als der Druck, der bei Buntstiften ausgeübt werden muss.

 

Meine Minis können sich Ewigkeiten mit Aufklebern beschäftigen. Jede hat ein eigenes Stickeralbum, in dem  sie klebt, neu anordnet und sich immer wieder die Seiten anschaut. Diese Alben fanden wir besonders gut:

 

Vorlesen tut Kindern immer gut. Zusammen aufs Sofa kuscheln, ein schönes Vorlesebuch aufschlagen und der Geschichte versinken, entspannt Mama und Kinder gleichermaßen.

 

Falls Mama mal keine Zeit hat zum Vorlesen, darf das Geschichten-Erzählen bei uns auch die Toniebox übernehmen. Wir haben sie seit letztem Sommer, als ich einen ausführlichen Produkttest darüber verfasst habe. Ich kann nur sagen: Meine Kinder finden sie nach wie vor genial – und ich auch! Zum Entspannen hören sie am liebsten Aschenputtel, Hui Buh und Connie…

Ich würde mich freuen, wenn euch meine Tipps an stressigen Nachmittagen ein wenig weiterhelfen 🙂

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Wie verbringt ihr den Nachmittag mit euren Kitakindern? Schreibt mir doch gerne eure Tipps in das Kommentarfeld, ich freu mich drauf!

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  1. Hallo Jenny, das scheint ja auch ganz schön kompliziert mit deiner Kleinen zu sein. Interessant, was die Zwerge sich manchmal so alles ausdenken.
    Das mit dem kurzen Schläfchen klappt bei uns auch überhaupt nicht, genau wie bei dir. Da achte ich immer drauf, dass sie mir trotz Müdigkeit nicht einfach wegdösen. Ich drücke dir die Daumen, dass das Reingehen bald leichter für euch beide wird!
    Alles Liebe, Viola

  2. Meine kleine Tochter wird bald zwei und im Winter war es sehr sehr anstrengend mit ihr nach der Krippe. Aber nun habe ich etwas herausgefunden. Sie will nach der Krippe nie nach Hause, sondern immer gleich in unseren Garten. Doch anders wie am Wochenende, will sie einfach nicht alleine spielen, sondern mit Mama in der Buddelkiste sitzen und zusammen Kuchen backen und Eis essen.

    Probleme habe ich immer noch beim Reingehen. Sie möchte dann immer noch zur Straße, sich auf den Gehweg setzten und auf “Papa warten”. Manchmal klappt es. Doch manchmal kommt er zu spät nach Hause und so lange kann ich nicht mit ihr dort sitzen. Also spiele ich mit ihr fangen und nach ca. zwei Runden ums Haus herum, schnappe ich sie mir und trage sie rein. In der Wohnung gibt es so lange Geschrei bis ich sie in die Wanne gesteckt oder sie am Tisch mit Malsachen sitzen und Kinderlieder im Hintergrund habe. Erst dann ist sie wieder “abgelenkt” und ruhig.
    Also die Phase des Reingehens muss ich noch irgendwie anders hinbekommen. Wobei sie ja auch lernen muss, dass man Dinge machen muss die man nicht machen möchte.

    Ich merke wie ihr, dass sie nach der Krippe immer total müde ist. Erst gegen 18:00 Uhr, wenn sie eigentlich ins Bett soll ist sie hellwach bis ca 20:00 Uhr. Seit ein paar Wochen sogar wieder bis ca 21:30 Uhr.
    Einmal habe ich sie nach der Krippe einschlafen lassen, weil wir noch Dinge mit dem Auto erledigen mussten und sie zu der Uhrzeit immer so müde ist. Aber das hat nur dazu geführt, dass sie erst gegen 22 Uhr wieder müde war. Das mache ich nicht nochmal.

  3. Deine ersten Zeilen beschreiben genau das Szenario, das sich oft auch bei mir zu Hause abspielt, wenn wir vom Kindergarten kommen. Ich habe auch zwei Kinder – eine Tochter mit 4 Jahren und einen Sohn mit knapp 2 Jahren.

    Bei uns hilft es, wenn ich mit den kindern noch ein bißchen an der frischen Luft bleibe. Wenn wir einen Spaziergang zum Bäcker machen oder auch noch ein bißchen auf den Spielplatz gehen, wo sie den Kopf frei bekommen und ihre Energie wieder auftanken können.
    Danach klappt es zu Hause meistens besser und sie könne dann auch besser schlafen.

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