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Mütter in der Krise: Meine häufigsten Coaching Fragen – Teil 1

So vielen Mamas habe ich mit meinem Coaching schon helfen können. Individuell auf deine Bedürfnisse zugeschnitten und zeitlich flexibel bekommst du meine Unterstützung immer genau dann, wenn du sie am nötigsten brauchst. Wie mein Mama Coaching abläuft und warum es jeder einzelnen Mutter helfen kann, habe ich in diesem Beitrag ausführlich erklärt.
Heute möchte ich 3 der am häufigsten im Coaching gestellten Fragen teilen. Sicherlich sind auch wichtige Aspekte darunter, die dich bewegen. Zwar kann ich an dieser Stelle nicht so ausführlich antworten, wie das in meinen individuellen Sitzungen der Fall ist. Aber dennoch helfen dir einige meiner Kurztipps bestimmt weiter. Los geht´s!

1. Corona und kein Ende! Ich fühle mich hoffnungslos überfordert mit der familiären Situation. Wie überstehe ich die kommenden Wochen ohne durchzudrehen?

Corona und die Herausforderungen, die das Virus für uns persönlich mit sich bringt, sind natürlich auch im Coaching ein großes Thema. Grundsätzlich lässt sich dazu sagen: Perfektionismus raus, Entspannung rein!
Viel zu oft sind wir Mamas streng mit uns selbst. Gerade in dieser Zeit sollten wir uns und unserer Familie eine kleine Auszeit vom Perfektionismus gönnen. Die Küche steht voller schmutziger Teller? Die stehen später auch noch da. Das Essen kommt aus Frischebeuteln im Tiefkühler? Da sind auch Vitamine drin. Die Handyzeit war schon vor 20 Minuten vorbei? Heute gibt’s eine neue Zeit. Und der Fernseher wird auch mal am Nachmittag eingeschaltet. Nämlich dann, wenn sich alle mit einer Tüte Popcorn davorsetzen und die Zeit bei einem Familienfilm gemeinsam genießen.

Weitere Coaching Tipps, die das Familienleben in Corona-Zeiten entspannter machen:

1. Schlafenszeit – Schummeln erlaubt!
Gerade bei kleinen Kindern kehrt doch erst Ruhe ein, wenn die Kids im Bett sind. Die Logik kleiner Kinder ist folgende: Geschlafen wird, wenn es dunkel ist. Ob das im Sommer 22h bedeutet oder im Winter 19h ist ihnen ziemlich egal. Ihr Biorhythmus gibt ihnen den Takt ihrer Müdigkeit nach einem aufregenden Tag vor. Warum sollte Mama sich das nicht mal zunutze machen? Also: Die Kinder einfach mal früher als gewohnt ins Bett bringen. Die gewonnene Zeit zum Entspannen und Kraft tanken für den nächsten Tag nutzen.

2. Den Schweinehund überwinden
Einen großen Schritt und rüber da: Den inneren Schweinehund müssen wir ein Stück weit überwinden, wenn wir geistig und körperlich gesund durch diesen Corona Winter kommen wollen. Sport tut unserem gesamten Organismus gut und dazu kommt noch das Hochgefühl, wenn wir uns wirklich dazu überwunden haben. Eine kleine Jogging-Runde oder ein Spaziergang durch die Landschaft tanken unsere Akkus auf und sorgen für etwas Abstand von Zuhause.

3. Das soziale Ich erhalten
Social Distancing, Quarantäne, Besuchsverbote: Corona verlangt uns Menschen als sozialen Wesen so einiges ab. Dennoch sollten wir darauf achten, unsere sozialen Kontakte nicht verebben zu lassen. Weder für uns selbst, noch für unsere Lieben. Für den einen mögen sich die sozialen Medien zum Aufrechterhalten der Kontakte eignen. Über privat eingestellte Nutzerkonten kann man so sein Leben mit denen teilen, die einem persönlich bekannt, lieb und teuer sind. Alternativ eignen sich WhatsApp, Facetime und ähnliche Dienste zur unkomplizierten und schnellen Kontaktaufnahme. Darüber hinaus sollte man das gute alte Festnetz nicht vergessen. Gerade ältere Freunde oder Angehörige freuen sich darüber, auf diesem Wege mit netten Worten bedacht zu werden. Und wie heißt es so schön: Freude ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

2. Homeschooling – ich krieg die Krise! Wie soll ich mein Kind dazu motivieren?

Seit dem Frühjahr ist Homeschooling für alle Eltern zur neuen Lebensrealität geworden. Leider tun sich auch viele Schüler damit schwer und versuchen, geeignete Schlupflöcher für sich zu finden. Das ist für Mütter doppelt anstrengend. Zum einen müssen bei jüngeren Kindern Arbeitsbögen gedruckt und Lehrpläne gemeinsam eingeteilt werden. Zum anderen haben Mütter dann das Gefühl, ihr Kind kontrollieren und motivieren zu müssen. Das kostet Kraft. Hier meine Tipps für effizientes Homeschooling:

1. Feste Lernzeiten
Lernen braucht Struktur. Dazu gehören vor allem feste Lernzeiten, die jeden Tag gleich sind. Neben festen Lernzeiten ist auch ein gleichbleibender und möglichst ruhiger Arbeitsplatz wichtig, der für eine gute Arbeitshaltung und Lernatmosphäre sorgt. Je nach persönlichem Empfinden nehmen sich die Kinder eine Pause, in der allerdings kein Handy, Tablet o.ä. benutzt werden darf. Das wäre schließlich in der Schule auch nicht möglich und unterbricht die Konzentration zu stark.

2. Aufgaben tagesaktuell besprechen
Besonders Grundschulkinder brauchen Erklärungen von Erwachsenen. Sie lesen schriftliche Arbeitsaufträge teilweise gar nicht oder nur ungenau. So entstehen Fragen, die von Mama und Papa beantwortet werden müssen. Damit Eltern nicht alle paar Minuten bei ihrer Arbeit unterbrochen werden, sollten die Aufgaben zu Beginn des Schultages einmal gemeinsam durchgesprochen werden.
Damit das Kind sich nicht alleine gelassen fühlt, kann man auch Folgendes vereinbaren: Im Schultag auftretende Fragen werden hinter andere Aufgaben zurückgestellt. Andere, verständliche Themen werden zunächst bearbeitet und danach erneut versucht, eigenständig eine Lösung für das ungeklärte Problem zu finden. Erst wenn dies wirklich nicht möglich ist, werden die Eltern um Hilfe gebeten. Abgrenzen ist erlaubt – auch als Eltern!

3. Die Lehrer einbeziehen
Lehrer müssen Präsenz zeigen und für ihre Schüler erreichbar sein. Genauso wie sie Aufgaben stellen, sind sie auch für deren Korrektur verantwortlich. Natürlich werden momentan nicht alle Arbeitsmaterialien korrigiert, denn eine Benotung der Aufgaben im Homeschooling ist nicht erlaubt.
Dennoch ist es nicht Aufgabe der Eltern, Experte für die Inhalte diverser Schulfächer zu sein. Sofern Korrekturen nötig sind oder es Lerninhalte gibt, die auch ihr Eltern nicht versteht, leitet diese an die Lehrer eurer Kinder zurück. Sucht den Kontakt und bittet sie die Arbeit eures Kindes zu berichtigen, oder zusätzliches Material zur Klärung von Verständnisfragen zu senden.

4. Abschied vom Perfektionismus
Verständnislücken sind in der aktuellen Schulsituation unvermeidlich. Homeschooling kann keinen Fachunterricht ersetzen, das sollte man sich als Eltern bewusst machen. Die gute Nachricht: Es geht allen Kindern so. Euer Kind wird also keine massiven Nachteile in der Klasse haben, wenn es Teilbereiche nicht verstanden hat.
Als Eltern kann man nicht mehrere Fachlehrer ersetzen, daher sollte man sich von diesem Anspruch verabschieden. Ihr müsst nicht perfekt sein und ihr müsst eurem Kind keinen perfekten Unterricht bieten.

3. Kinder, Haushalt, Homeoffice – Ich habe mich selbst im Familienalltag verloren. Wie schaffe ich es, auch meine Bedürfnisse geltend zu machen?

Zunächst einmal ist es ganz wichtig, seine eigenen Bedürfnisse zu kennen und dafür einzustehen. Was brauchst du, um dich gut zu fühlen? Was würde dir Kraft geben, um wieder liebevoller mit dir selbst und deinen Kindern umgehen zu können? Das kann bei einer Mama das entspannte Lesen eines guten Buches sein, bei einer anderen die ausgedehnte Joggingrunde. Hinterfrage dich selber, was DU brauchst – und dann kommuniziere dein Bedürfnis klar dem Rest der Familie.

Wir Mütter tendieren dazu, alle Aspekte des Familienlebens an uns zu ziehen und uns für alles verantwortlich zu machen. Mama hier, Mama da – bei jedem Bedürfnis der Kinder wird gesprungen und bis zur Erschöpfung weitergemacht. Uns selber nehmen wir dabei nicht so wichtig. Geht schon irgendwie, ist ja immer irgendwie gegangen. Diese Ansicht ist falsch. Wir müssen es uns wert sein, unsere eigenen Bedürfnisse als Frau anzuerkennen.

Der Weg dorthin ist nicht einfach, denn zumeist haben wir uns im Laufe der Zeit daran gewöhnt, uns selbst zu vernachlässigen. Family first, wir irgendwo dahinter. Auf Dauer kann das nicht gut gehen und viele Mütter vergießen in meinem Coaching bittere Tränen, weil sie sich selbst verloren haben. Weil sich alles irgendwie anders entwickelt hat, als es irgendwann mal geplant war. Weil das Glück und die Leichtigkeit verflogen und stattdessen einem permanenten Kraftakt gewichen sind.

Einige wichtige Impulse findest du in meinen Beiträgen Versagensängste bei Müttern und Immer diese Schuldgefühle. Sobald man erkannt hat, welchen Bedürfnissen endlich wieder Raum gegeben werden sollte, spielt natürlich auch das Zeitmanagement eine große Rolle. Viele Mamas haben den Impuls zu sagen Ich würde ja gerne, aber es ist zeitlich nicht möglich. Ich habe hingegen die Erfahrung gemacht, dass sich in jeden Alltag kleine, individuelle Zeitfenster zur eigenen Regeneration einbauen lassen.
Das erfordert die Bereitschaft zum Umdenken, ein Stück Flexibilität und das Aufbrechen altvertrauter Muster. Aber es ist möglich und absolut lohnenswert. Häufig können schon 15 kostbare Minuten reichen, um wieder Kraft, Freude und Energie für den Rest des Tages zu sammeln. Davon profitieren deine Kinder, denn sie können ihre Mama wieder ausgeruht und ausgeglichen erleben.

Der Weg dorthin beginnt mit dem ersten Schritt – und der ist oftmals besonders schwer zu gehen. Mein Coaching nimmt dich an der Hand und hilft dir, deinen ganz individuellen Weg zu finden. Manchmal reichen da schon ein paar Einzelstunden, in anderen Fällen erzielt ein Coaching Paket den größten Effekt.
Ich bin da und begleite dich. Ich liebe es, Mamas wie dich zu coachen, denn mit jeder glücklichen Mutter werden auch Kinderaugen zum Strahlen gebracht. Du bist das Zentrum deiner Familie, der Orbit, um den alles kreist. Wenn es dir gut geht, geht es auch deinen Kindern gut. Und für das Wohl unserer kleinen Schätze ist uns doch kein Weg zu weit, oder?

Alle Infos und Preise meines Coachings bekommst du auf dieser Seite. Ganz wichtig: Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Melde dich einfach bei mir unter hello@mama-und-co.de und erzähle mir, was dich bedrückt. Gemeinsam finden wir einen Weg in dein Leben voller Liebe, Glück und Harmonie – ganz sicher!

Frag doch auch mal bei deinem Arbeitgeber nach, ob er dich und deine Kolleginnen unterstützt! Hier bietet mein Corona Balance Coaching genau das richtige Angebot für Firmen, denen Familienfreundlichkeit und ein gesunder Weg durch die Krise am Herzen liegen.

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