Mamaleben

Positives Denken für Mütter

April 17, 2018

Das Leben ist schön – jeden einzelnen Tag! Gelingt es uns Müttern, im Alltag Momente des Glücks zu finden, werden wir unsere Aufgaben leichter und mit mehr Freude erledigen können. Positives Denken ist keine Platitüde, sondern eine Lebenseinstellung.

Jede Mama kennt das: An manchen Tagen möchte man einfach das Babyphone ausschalten und weiterschlafen. Nicht schon wieder raus, Baby oder Kleinkind versorgen, wickeln, füttern, anziehen… am besten noch unter Zeitdruck, wenn es einmal schnell gehen soll.

Noch schlimmer wird es, wenn dem frühen Ruf unserer Schätzchen eine unruhige Nacht vorausgegangen ist. Ein bisschen Ruhe wäre dann so schön. Einfach mal einen Kaffee trinken und mit zwei Händen frühstücken klingt schon wie eine himmlische Verheißung.

Aber nein, es gibt keine Gnade. Der Mini-Mensch schreit und möchte zu seinem Recht kommen. Persönliche Befindlichkeiten von Mama werden nicht als Entschuldigung akzeptiert.
Warten auf das Geschwisterkind mag auch niemand und egal, wen Mama zuerst aus dem Bettchen holt, der Unwille des anderen Zwerges ist einem immer gewiss.

Ich finde, dass wir Mütter alle Superhelden sind!

Immer bedacht auf die Wünsche der Kinder stellen wir unsere ganze Kraft und Liebe in ihren Dienst. Dafür möchte ich jeder einzelnen von euch mal ein riesiges Kompliment aussprechen! Natürlich sind unsere Kinder unser größtes Glück (diesen Beitrag lest ihr hier), aber es wäre auch realitätsfremd zu verleugnen, dass sie anstrengend sein können und uns manchmal an unsere Grenzen bringen.

Wie schön, wenn man als Mama dann so wunderbare Liebeserklärungen bekommt, wie ihr sie auf meinem Beitragsfoto sehen könnt. Das gibt Kraft! Unsere Kinder nehmen an uns fast ausschließlich Stärken wahr. Ich kann sicherlich nicht alles super, aber in den Augen meines Sohnes schon. Wir sollten uns als Mütter und Frauen mehr für unsere Fähigkeiten loben, als uns wegen Nichtigkeiten zu kritisieren. Auch das Umdenken in diesem Bereich gehört zu einer positiven Lebenseinstellung!

Positives Denken hilft, um auch Phasen der Erschöpfung durchstehen zu können. Ich meine keine daher gesagten Floskeln wie „Wird schon werden“ oder „Irgendwann wird´s bestimmt besser“, sondern eine positive Grundeinstellung dem Leben und seinen Herausforderungen gegenüber.

Unsere Gedanken können uns Kraft geben – oder eben auch nehmen. Häufig liegt es dabei an unserer Bewertung der Situation, ob wir ein Ereignis als positiv oder negativ wahrnehmen.

Beispiel: Euer Kind kippt vom Laufrad und schürft sich das Knie auf. Das Knie blutet, das Kind weint, der Ausflug am Nachmittag wird auf eine unschöne Weise beendet.
Wie bewertet ihr diese Situation?

Möglichkeit 1: Das Fahrrad ist zerkratzt, die Hose zerrissen – so ein Ärger! Natürlich tröstet ihr euer weinendes Kind, aber innerlich wüten die Gedanken: Hätte ja nicht sein müssen, die Hose war gerade neu, das Laufrad teuer, aus dem geplanten Besuch im Eiscafé wird mit dem schreienden Kind nichts, Tag gelaufen.

Möglichkeit 2: Das Fahrrad ist zerkratzt, die Hose zerrissen – so ein Glück! Der Sturz hätte viel schlimmer ausgehen können, eine Platzwunde am Kopf hätte einen Besuch im Krankenhaus bedeutet – da ist ein blutendes Knie lange nicht so schlimm. Das Rad hat dann halt Kratzer, vielleicht kann man es ein wenig aufpolieren, aber es ist ja schließlich auch ein Gebrauchsgegenstand. Die Hose bekommt ein Bügelbild oder wird ersetzt, halb so wild. Eis schmeckt auch Zuhause lecker, da verpassen wir im Eiscafé nichts – Tag gerettet.

Das Beispiel zeigt, dass ein Ereignis zumeist nicht in sich gut oder schlecht ist. Es liegt an uns, wie wir damit umgehen und welche Bedeutung wir ihm zubilligen. Natürlich gibt es auch schwere Schicksale, bei denen es kaum möglich ist, positive Aspekte zu erkennen. Aber in diesem Beitrag geht es ausschließlich um alltägliche Situationen.

Macht es überhaupt einen Unterschied für mich, wie ich eine Situation bewerte? Oh ja! Wir können uns viele negative Emotionen wie Wut, Ärger, Frust ersparen, wenn wir unsere Einstellung gegenüber den Dingen ändern. Auch gegenüber denen, die ungeplant in unserem Leben auftreten. Wenn wir es schaffen, das Positive auch im vermeintlich Schlechten zu entdecken, wird es uns damit besser gehen. Wir fühlen uns besser, haben ein leichteres Herz und strahlen somit eine Energie aus, die
Nun stellt sich natürlich die elementare Frage, wie man zu dieser positiven Denkweise gelangen kann.

Meiner Erfahrung nach helfen dabei vor allem zwei Faktoren:

Dankbarkeit und Übung

Einfach mal „Danke“ sagen, für alles was wir haben. Für die großen Dinge – und auch für die kleinen. Da gibt es so viel: Ein warmes Bett, tolle Kinder, Liebe, Essen, ein langes Wochenende, ein gesunder Körper, Sonnenstrahlen auf dem Balkon… die Liste der Dinge, für die man dankbar sein kann, ließe sich endlos erweitern.

Wir sollten uns auf das konzentrieren, was wir haben. Nicht auf das, was wir nicht haben: Wir haben unser Kind und nur das zählt. Der damit verbundene Schlafmangel ist kräftezehrend und wirkt sich kurzfristig negativ auf unseren Alltag aus. Aber er vergeht, unser Kind bleibt. Das ist ein großes Glück, auf das wir uns fokussieren sollten.

Was wir denken, wird zu unserer Realität

Wenn unsere Gedanken hauptsächlich von Mangel und negativen Bewertungen geprägt sind, so werden sich diese in unserem Leben manifestieren. Zum Glück können wir unser Denken beeinflussen und somit auch die Gefühle, die uns täglich begleiten.

Seid dabei geduldig mit euch! Ihr müsst bedenken, dass sich eure aktuelle Denkweise über Jahrzehnte verfestigt hat. Veränderungen können also gar nicht über Nacht entstehen, sondern mit viel Übung nach und nach. Aber so wie ihr euren Körper mit der Zeit durch Sport formen könnt, so könnt ihr auch eure Gedanken formen. Ganz bewusst und aktiv in die Richtung lenken, die ihr für richtig haltet.

Das kostet Übung und klappt sicher auch nicht immer. Es hilft aber enorm, um unser Leben in eine positive Richtung zu führen. Und es tut gut! Unschönen Gedanken kann man das Wort abschneiden und sie durch andere, Schönere ersetzen. Wenn uns das gelingt, gibt das Gedankenkarussell endlich einmal Ruhe!

Mir hat dabei besonders das Buch „Sorge dich nicht – lebe“ von Dale Carnegie geholfen. Zurecht ein Klassiker, der leicht verständlich geschrieben ist und schon beim Lesen Kraft für den Alltag gibt*.

Carnegie beschreibt darin, mit welcher Einstellung man schwierigen Lebenssituationen am besten bewältigen kann. Viele Beispiele veranschaulichen seine Lösungsansätze und machen es einem leicht, seinen Ausführungen zu folgen. Ich habe “Sorge dich nicht – lebe” vor einigen Jahren zufällig entdeckt und seitdem ist es mein treuer Begleiter geworden. Viele Kapitel habe ich bereits unzählige Male gelesen und entdecke doch immer wieder etwas Neues darin.

Absolut empfehlenswert ist auch “The Secret” von Rhonda Byrne.

Sie beschreibt in ihrem Buch, welchen Einfluss unsere Gedanken auf unser Leben haben und gibt konkrete Vorschläge, wie wir Veränderungen erreichen könne. Absolut unkompliziert geschrieben und in einem handlichen Format mit ansprechendem Layout. Kurze Kapitel, die man gut in sich aufnehmen und immer mal wieder nachlesen kann.

Wäre es nicht toll, wenn unsere Kinder von Anfang an lernten, ihre Gedanken aktiv in eine positive Richtung zu lenken?
Ich habe als Mama und Lehrerin die Erfahrung gemacht, dass Kinder sehr offen für positive Denkanstöße sind. Ihnen fällt es noch leichter als Erwachsenen, sich Dinge vorzustellen, Gefühle zuzulassen und somit ihre Gedanken auf einen Lebensweg voller Freude und Zuversicht auszurichten.

Nutzt die Fähigkeiten eurer Kinder!

Erzählt ihnen von neuen Ideen, Denkweisen und entwickelt zusammen eine positive Vision für eure Zukunft. Ich freue mich auf die Welt, die unsere Kinder mit ihren Gedanken erschaffen werden!

Eure Kommentare, Rückmeldungen oder Fragen sind mir wie immer herzlich willkommen! Einfach direkt in das Kommentarfeld eintragen.

 

 

*Die Abbildungen der Bücher enthalten einen Affiliate Link, der euch direkt mit Amazon verbindet. Solltet ihr dort Artikel bestellen, wird Mama & Co mit einem kleinen Anteil am Umsatz beteiligt. Für euch entstehen keinerlei Mehrkosten. Natürlich könnt ihr sämtliche Produkte auch im örtlichen Handel oder anderweitig kaufen. Zudem möchte ich betonen, dass ich ausschließlich Produkte empfehle, von denen ich persönlich absolut überzeugt bin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.