Skiszene Altenberger in Leogang: Eine Skischule, bei der alles passt

*Seit ich drei Jahre alt bin stehe ich auf den Brettern, die für mich die Welt bedeuten. Ich liebe das Skifahren und natürlich möchte ich auch meine vier Kinder für diesen schönen Sport begeistern. Vor jedem Skiurlaub stellt sich mir also die Frage nach der passenden Skischule. Mit der Skiszene Altenberger habe ich sie in Leogang endlich gefunden.

Meine großen Kinder sind 14 und 12 Jahre alt und haben in den letzten Jahren schon viele Skischulen besucht. Häufig habe ich mich dabei über unkoordinierte Abläufe oder schlechtes Essen für die Kinder geärgert. Man zahlt viel Geld, um die Kinder gut betreut und versorgt zu wissen. Leider hatte ich in der Vergangenheit oft das Gefühl, dass es dieses Geld nicht wert war.

Im Vorfeld wird viel versprochen und auch die Homepages sehen nach spielerischem Lernen, leckeren Mittagessen und Tagen voller Freude aus. In der Realität waren die Skikurse oft mit mehr als 12 Kindern befüllt, so dass eine individuelle Betreuung gar nicht möglich war. Einmal traf ich meinen damals 9-jährigen Sohn zufällig weinend auf der Piste. Er hatte den Anschluss an seine Gruppe verpasst und da es keinen vereinbarten Treffpunkt gab, stand er völlig hilflos alleine am Berg. Ein Glück, dass wir ihn getroffen hatten!

Ein weiterer Punkt, der mich schon häufig bei Kinderskikursen gestört hat, ist das Essen. Während die Eltern ihren Gaumenschmaus in urigen Hütten genießen, gibt es für Kindergruppen häufig einen separaten Raum. Das wäre ja prinzipiell ok, wenn sich dieser nicht zumeist im Souterrain befinden würde und gänzlich unattraktiv eingerichtet wäre. Die Kinder erhalten ein täglich wechselndes Gericht und wem es nicht schmeckt, der muss sich durch die Beilagen knabbern oder mit knurrendem Magen weiterfahren. In einer Skischule waren sogar die Getränke reglementiert: Ein Glas war inklusive, alle weiteren mussten die Kinder separat bezahlen. Ein Unding, wenn man an den Aufpreis denkt, den man für das betreute Mittagessen berappen muss.

Kinderskikurse in der Skiszene Altenberger

Mit all diesen Erfahrungen im Gepäck begannen meine drei Kinder also ihre Skiwoche in der Skiszene Altenberger.

Skiszene Altenberger Leogang

Während mein 12-jähriger Sohn nach kurzem Vorfahren gleich von den Skilehrern in die beste Kinderskikurs-Gruppe eingeordnet wurde, starteten meine vierjährigen Zwillingsmädchen ihre Skikarriere zunächst am Zauberteppich neben dem Hotel Krallerhof. Die Skiszene Altenberger verfügt dort über zwei Zauberteppiche mit unterschiedlichen Schwierigkeitsniveaus. Der eine ist etwas kürzer und endet auf einer minimalen Erhöhung, der andere ist länger und lässt die Ski-Neulinge ein leichtes Gefälle des Berges erfahren.

Zwar hatten meine vierjährigen Mädels schon in den zwei Jahren zuvor erste Erfahrungen auf Skiern gesammelt, doch eine Skischule zu besuchen war ein großer Schritt für sie: Das Skifahren ist anstrengend für ihre kleinen Beinchen, Mama und Papa verabschieden sich und sie sind von 10-15 Uhr in der Obhut fremder Menschen. In der Skiszene Altenberger hat diese Trennung wunderbar geklappt. Die Skilehrer für die Kleinsten wissen, was sie tun und wenden sich ihren Schützlingen liebevoll zu. Da sich zwei Skilehrer um acht Kinder gekümmert haben, konnte ich mir sicher sein, dass es meinen beiden gut gehen würde. Das tat es auch – und wie!

Vom Zauberteppich zum Tellerlift

Ich staunte nicht schlecht als ich drei Tage später zufällig auf Skiern an ihrem Übungshang vorbeifuhr. Die beiden hatten sich in dieser kurzen Zeit vom kleinsten Zauberteppich über den längeren Zauberteppich bis hin zum Tellerlift vorgearbeitet. Unglaublich! Nie hätte ich gedacht, dass sie den Tellerlift in diesem Urlaub meistern würden. Doch mit ein bisschen Unterstützung der Skilehrerin gelang ihnen das problemlos.

Skiszene Altenberger Leogang

Am nächsten Tag war meine Überraschung noch größer. Ich stolperte gerade mit meinem Mann und unserer großen Tochter ins AsitzBräu, das sich dank seiner Aufmachung und der leckeren Speisekarte zu unserem Lieblingsrestaurant am Berg entwickelt hatte. Und wen traf ich direkt vor der Tür? Meine Zwillingsmädchen, die mit ihrer Skigruppe in der Gondel auf den Berg gefahren waren und nun dort weiter an ihren Ski-Fähigkeiten feilten. Sie waren bester Dinge und unglaublich stolz darauf, dass sie es so weit gebracht hatten.

Nun kann man natürlich sagen, dass die beiden keine kompletten Anfänger waren, sondern bereits in den letzten beiden Jahren Ski-Erfahrung gesammelt hatten. Dennoch finde ich den Lernzuwachs, den sie innerhalb weniger Tage durch die Skiszene Altenberger erfahren haben, enorm. Und was noch viel wichtiger ist, sie strahlten die ganze Zeit, hatten Spaß und fühlten sich mit ihrer Skilehrerin sichtlich wohl. Jeden Abend freuten sie sich auf den nächsten Skitag und jeden Morgen waren sie top motiviert, wenn es wieder auf die Skier ging. So sollte Skischule sein.

Indoor-Alternative für schlechtes Wetter

An zwei Tagen hatten wir wirklich schlechtes Wetter und ich machte mir Sorgen, wie die beiden den Skitag überstehen würden. Dafür gab es allerdings keinen Grund, denn die Skiszene Altenberger hat einen großen Vorteil: Sie kann den Kinderclub des Hotels Krallerhof bei schlechtem Wetter mit nutzen. Dieser befindet sich unmittelbar neben den Zauberteppichen und ermöglicht den Skigruppen eine große Flexibilität. Die Kleinen können sich bei schlechtem Wetter dort aufwärmen, malen und spielen und anschließend mit dem Unterricht weitermachen. Ein gelungenes Konzept, das mir als Mutter ein gutes Gefühl gegeben hat.

Skiszene Krallerhof

Gutes Essen in toller Hütten-Atmosphäre

Die Verbindung der Skiszene Altenberger zum Krallerhof hat einen weiteren großen Vorteil: Die hervorragende Gastronomie. Direkt neben dem Übungshang befindet sich das Restaurant KrallerAlm, das mit gemütlichem Charme und leckeren Gerichten kleine und große Skifahrer zu Pausen einlädt. Genau hier konnten auch meine beiden kleinen essen und zwar mitten im Gastraum. Lange Tische im hinteren Bereich sind für die Skigruppen der Skiszene reserviert, die hier ihre einstündige Mittagspause verbringen. So stören die kleinen Skifahrer nicht die anderen Gäste, befinden sich aber dennoch im schönen Ambiente des Hauses. Eine tolle Auszeit auf der Hütte gehört für mich zum Skiurlaub dazu und ich finde es schön, wenn auch meine Kinder diese besondere Atmosphäre kennen lernen können.

Skiszene Kralleralm

Noch wichtiger als die Örtlichkeit ist natürlich das Essen. Auch hier konnte die Skiszene Altenberger punkten, denn die Kinder können sich eigenständig von einer Kinderkarte ihr Lieblingsessen aussuchen. Zur Auswahl stehen Kinder-Klassiker wie z.B. Grillwürstel, Pommes, Frittatensuppe und Kaiserschmarrn. Kein Wunder, dass sich meine drei aufs Mittagessen fast ebenso gefreut haben wie auf den Skiunterricht! Zu trinken gibt es Krüge voller Skiwasser (Wasser mit Himbeeraroma) und auch stilles Wasser kann bestellt werden. Ein Getränkelimit gibt es nicht und somit hier auch keinen versteckten Preisaufschlag.

Auch am Berg werden die Kinder gut verpflegt. Mein Sohn, der ja mit seiner fortgeschrittenen Skigruppe ab dem ersten Tag oben gefahren war, schwärmte vom Kinderessen im AsitzBräu. Auch dort gab es einen netten Kinderbereich, in dem Essen und Getränke ebenso wie im Tal gewählt werden konnten. Das war auch der Grund, warum meine Mädels bei unserem spontanen Treffen vor der Hütte so braune Münder hatten: Sie hatten gerade noch eine Kugel Schoko-Eis verschlungen, bevor es so gestärkt zurück auf die Piste ging. Definitiv die beste Verpflegung, die ich bisher bei einer Skischule erlebt habe und toll, dass die Kinder verschiedene Hütten kennen lernen können.

Highlight: Das Skirennen

Großes Highlight der Skiwoche ist natürlich das am Donnerstag stattfindende Skirennen. Jede Skigruppe fährt vormittags ein internes Rennen, das auf ihr Leistungsniveau abgestimmt ist. Die Siegerehrung findet um 16.30h in der KrallerAlm statt und ich rate dringend zu pünktlichem Erscheinen – es wird nämlich voll! Meine Kinder waren alle drei furchtbar aufgeregt vor dem Moment, in dem sie aufgerufen werden und auf die Bühne gehen dürfen. Maskottchen Leo verteilt an jedes Kind eine Urkunde und auch eine Medaille darf nicht fehlen. Ganz unabhängig von ihrer Platzierung habe ich meine Zwillingsmädchen selten so vor Stolz strahlen sehen, wie in diesem Moment. Das Gefühl, erfolgreich an einem Skirennen teilgenommen zu haben und dafür eine Medaille als Anerkennung bekommen zu haben, wird sie sicherlich in den nächsten Jahren weiter für den Skisport begeistern.

Skiszene Maskottchen Skischule Leogang

Aber nicht nur für die beiden Kleinen war die Woche in der Skiszene Altenberger ein voller Erfolg. Mein Sohn hatte viel Spaß in seiner Fortgeschrittenen Gruppe, mit der er Skipisten erkundete, die mir bis zum Ende der Reise nicht begegnet waren. Klar, die Skilehrer kennen das Gebiet natürlich in- und auswendig und können ihren Skischülern daher Abfahrten zeigen, die Privatfahrern häufig verborgen bleiben. Zudem liebte mein Sohn die Schanzen und Hindernisse in den unzähligen Funparks, die das Skigebiet Leogang / Saalbach Hinterglemm / Fieberbrunn bereithält. Langweilig wurde ihm nie.

Als er dann noch beim Abschlussrennen die Goldmedaille gewann, da hatte die Mama ein paar Tränchen der Rührung im Auge. Denn genau so hatte ich vor vielen Jahren auf dem Siegerpodest gestanden, neben mir meine stolzen Eltern. So schließt sich der Kreis und ich weiß, dass ich die lebenslange Begeisterung fürs Skifahren schon jetzt bei meinen Kindern verankert habe. Danke an die Skiszene Altenberger, dass sie meine drei mit so viel Freude, Kompetenz und Professionalität ein Stückchen weiter auf diesem Weg vorangebracht hat!

Kinderland Leogang

Habt ihr Fragen rund um die Skiszene Altenberger oder das Skigebiet in Leogang? Schreibt sie mir einfach in die Kommentare oder schickt mir eine Mail an viola@mama-und-co.de.

*Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung der Skiszene Altenberger entstanden. Mein Bericht spiegelt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen während unserer Urlaubswoche in Leogang

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